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Windows 10 ohne Updates: Diese 5 Optionen haben Sie jetzt

Windows 10 Support beendet ✓ Sicherheits-Risiko verstehen ✓ 5 ehrliche Optionen (Win 11, ESU, Linux, ChromeOS, neuer PC) ✓ Was wir aus Basel empfehlen

Warum das Thema gerade jetzt wichtig ist

Am 14. Oktober 2025 hat Microsoft den offiziellen Support für Windows 10 eingestellt. Konkret heisst das: keine Sicherheits-Updates mehr, auch nicht für kritische Lücken. Sieben Monate später sehen wir bei Kurzschluss-Support täglich Kunden, die das nicht mitbekommen haben und sich fragen, warum ihr PC „komische Meldungen" zeigt oder warum das Online-Banking plötzlich Warnungen ausspuckt. Hier sind die fünf realistischen Optionen, mit ehrlicher Einschätzung, welche für wen passt.


Was «kein Support mehr» konkret bedeutet

Ihr Windows 10 funktioniert weiter, es schaltet sich nicht ab. Aber:

  • Keine Sicherheits-Updates: Neue Lücken bleiben offen. Schadsoftware, die diese Lücken nutzt, kann sich frei ausbreiten.
  • Software-Anbieter ziehen mit: Antivirus-Programme, Browser, Microsoft Office und viele weitere Hersteller stellen die Win-10-Unterstützung Schritt für Schritt ein.
  • Online-Banking und KI-Tools: Erste Banken zeigen Warnungen oder verweigern den Zugriff auf veralteten Systemen.
  • Datenschutz-Pflicht für KMU: Wer geschäftlich noch auf Win 10 arbeitet, verstösst gegen das neue Datenschutzgesetz (nDSG). Im Schadensfall haftet das Unternehmen.

Kurz: Es brennt noch nicht, aber der Brand ist nur eine Frage der Zeit.


Option 1: Auf Windows 11 upgraden, wenn der PC mitmacht

Das Upgrade ist kostenlos und funktioniert bei den meisten PCs, die nicht älter als 4–5 Jahre sind. Voraussetzungen sind unter anderem:

  • TPM 2.0 (Sicherheits-Chip)
  • Secure Boot aktiviert
  • Prozessor aus einer von Microsoft freigegebenen Liste (Intel ab 8. Generation, AMD ab Ryzen 2000)
  • 4 GB RAM, 64 GB Speicher (in der Praxis: 8 GB RAM + SSD)

Tipp: Im Windows-Update finden Sie die App „PC-Integritätsprüfung". Sie sagt Ihnen in 30 Sekunden, ob Ihr Gerät bereit ist. Oder rufen Sie uns an. Wir prüfen es kostenlos am Telefon.

Für wen: PCs von 2018 oder neuer. Privatnutzer und KMUs, die ihre vertraute Umgebung behalten wollen.

Option 2: ESU, der verlängerte Sicherheits-Support (kostenpflichtig)

Microsoft bietet Extended Security Updates (ESU) an: ein bezahlter Service, der noch bis Oktober 2026 Sicherheits-Patches für Windows 10 liefert.

  • Privatnutzer: rund CHF 30 für ein Jahr (einmalig, max. 1 Jahr).
  • Unternehmen: jährlich verlängerbar, deutlich teurer (Preis steigt jedes Jahr).

Achtung: ESU ist eine Übergangs­lösung, kein Dauerzustand. Wer das ESU-Jahr nutzt, sollte parallel den Wechsel planen.

Für wen: Wer Zeit zum Umstieg braucht (z. B. KMU mit Spezial-Software, die erst migriert werden muss), aber nicht ungeschützt online sein will.

Option 3: Linux installieren und aus dem alten PC einen neuen machen

Ein alter PC mit Windows 10 wird mit einer Linux-Distribution wie Linux Mint oder Zorin OS oft wieder erstaunlich schnell. Modern, sicher, kostenlos. Die Oberfläche sieht Windows ähnlich genug, dass die meisten Nutzer sich nach einer Woche eingewöhnt haben.

Was funktioniert in Linux ohne Probleme:

  • Browser (Chrome, Firefox, Edge), E-Mail, Online-Banking
  • Office-Dokumente (LibreOffice oder Microsoft Office 365 im Browser)
  • Streaming (Netflix, YouTube), Videoanrufe, Druckerinstallation

Was nicht oder nur schwer funktioniert:

  • Spezial-Branchensoftware (Treuhand, CAD, Buchhaltung)
  • Adobe-Programme (Photoshop, Illustrator)
  • Gaming (mit Einschränkungen)

Für wen: PCs, die zu alt für Windows 11 sind, aber hardwaremässig noch fit. Vor allem Privatnutzer, die hauptsächlich surfen, mailen und Dokumente schreiben.

Option 4: ChromeOS Flex, der minimalistische Weg

Google bietet ChromeOS Flex als kostenlosen Download für PCs. Es verwandelt Ihren Computer in ein Chromebook-ähnliches Gerät: Boot-Zeit unter 10 Sekunden, alles läuft im Browser, automatische Updates ohne Nachfrage.

Für wen: Senioren mit einfachen Bedürfnissen (Browser, E-Mail, Videoanrufe). Oder als Zweitgerät für die Familie. Wer mehr als Browser braucht, ist hier falsch.

Option 5: Neuer PC mit Windows 11

Manchmal ist der ehrliche Rat einfach: Ein neuer Computer. Vor allem wenn:

  • Der alte PC ohnehin langsam wird oder mechanisch Probleme zeigt
  • Sie Software brauchen, die Windows zwingend voraussetzt
  • Die Festplatte voll ist und Sie mehr Speicher brauchen

Was Sie für ein solides Gerät einplanen sollten:

  • Privatnutzer: ab CHF 700 für einen guten Mittelklasse-Laptop (Intel Core i5 / AMD Ryzen 5, 16 GB RAM, 512 GB SSD)
  • KMU-Büroarbeitsplatz: ab CHF 900 (inkl. Garantie-Erweiterung und längere Lebensdauer)
  • Senioren-Tablet/Notebook: oft schon ab CHF 500 (für reines Surfen und E-Mail)

Tipp: Bevor Sie einen neuen PC kaufen, lassen Sie sich beraten. Wir empfehlen ehrlich, was Sie wirklich brauchen. Oft reicht ein günstigeres Modell als gedacht.


Was wir konkret empfehlen

Ihre Situation Unsere Empfehlung
PC von 2020 oder neuer Windows 11 Upgrade (kostenlos, ein Nachmittag Arbeit)
PC 2015–2019, läuft noch ok Linux Mint oder ESU + Umstieg im nächsten Jahr
Sehr alter PC, sehr einfache Nutzung ChromeOS Flex oder neuer Einsteiger-Laptop
KMU mit Spezial-Software ESU für ein Jahr + parallel Migration planen
PC zickt eh schon Neuanschaffung mit Datensicherung & -übertragung

Was wir für Sie tun können

Bei Kurzschluss-Support helfen wir bei jedem dieser Wege:

  • Windows 11 Installation: Sicheres Upgrade mit vorhergehender Datensicherung, inkl. Daten, Programme und Einstellungen
  • Linux-Setup für Privatnutzer: Linux Mint installieren, Drucker einrichten, vertraute Programme zeigen
  • PC-Umzug & Datenübertragung: Wenn Sie neu kaufen, übernehmen wir alles vom alten Gerät: Daten, E-Mail-Konten, Browser-Lesezeichen, gespeicherte Passwörter
  • Hardware-Check: Wir prüfen kostenlos, ob Ihr aktueller PC Windows-11-fähig ist
  • KMU-Migration: Strukturierter Wechsel für Büro-Flotten mit so wenig Ausfallzeit wie möglich

Unsicher, welche Option für Sie passt? Rufen Sie uns an unter +41 76 247 11 37. Telefonische Erstberatung ist kostenlos: Wir hören uns Ihre Situation an und sagen Ihnen ehrlich, was wir tun würden. Vor Ort in Basel, Allschwil, Riehen, Binningen, Birsfelden, Münchenstein, Reinach, oder direkt per Fernwartung.

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